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Portugal entdecken

Zauberhafte Badebuchten an der Algarve, grüne Weinhänge im Douro-Tal, malerische Bergdörfer in der Serra de Monchique oder schwarze Vulkankrater auf den Azoren: Portugal hat viele Gesichter und wird den Urlaubswünschen von Sonnenanbetern, Aktivurlauber und Naturliebhabern gleichermaßen gerecht.

Portugal: Urlaub in Europas sonnenverwöhntem Südwesten

Eingeklemmt zwischen Atlantischem Ozean und Spanien liegt Portugal im äußersten Südwesten Europas. Ganz im Süden erstreckt sich mit der Algarve das touristische Zentrum des Landes. 300 Sonnentage im Jahr, 15 Grad Lufttemperatur im Winter und Strände, die zu den schönsten in Europa gehören, machen die Algarve zu einem Ganzjahresreiseziel. Ganz anders präsentiert sich das windgepeitschte Cabo de São Vicente, wo Sturmvögel und Möwen über steile Klippen gleiten. Während Sonnenanbeter und Badeurlauber ein Ferienhaus in Portugal an der Algarve mieten, zieht es Surfer an die Costa Verde, wo der stramme Westwind meterhohe Wellen auftürmt. Die Küste liegt im wilden Norden Portugals, wo der Nationalpark Peneda Gerês mit tosenden Wasserfällen und einer üppigen Vegetation Naturliebhaber aus allen Teilen Europas anlockt.

Traumstrände am Atlantischen Ozean

Mehr als 100 Traumstrände und Badebuchten verstecken sich am 150 km langen Küstenabschnitt der Algarve in Portugals Süden. Ein pittoreskes Strandidyll ist der Praia do Camilo, der nur über eine Holztreppe an der Steilküste zu erreichen ist. Zwei Badebuchten sind hier über einen künstlichen Tunnel miteinander verbunden. Weniger stark frequentiert wird der Strand Prainha mit seinem feinen Sand. Bei Ebbe wandern Sie durch Felstore, Löcher und an zerklüfteten Felswänden vorbei von Bucht zu Bucht. Östlich von Carvoeiro ist der Strand von Benagli eine Attraktion. Der Sandstrand liegt in einer riesigen kuppelförmigen Felshöhle mit einem Loch in der Decke und ist nur mit dem Boot bei Ebbe zu erreichen. Nicht weniger reizvoll als die Algarve ist die Küste des Alentejo. Der Tourismus spielt an diesem wilden Küstenabschnitt nur eine Nebenrolle. Angler stehen auf den Felsklippen und in den Häfen winziger Fischerdörfer dümpeln die Kutter der Atlantikfischer auf dem Wasser.

Melancholie und Portwein: Portugals Norden

Ein Klischee besagt, dass die Portugiesen eine leicht melancholische Grundstimmung verbindet. Lauscht man den Gesängen in den landestypischen Fado-Lokalen, scheint immer ein bisschen Weltschmerz mitzuschwingen, auch wenn die Volksmusik-Texte bisweilen witzig und grotesk sind. Wie ein Sinnbild für die portugiesische Mentalität steht die Hafenstadt Porto im Norden des Landes. Die melancholische Ausstrahlung verdankt die Stadt den unzähligen Häusern aus grau-schwarzem Granit, die die Gassen der Altstadt säumen. Das gut erhaltene Zentrum Ribeira wurde in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Bei Porto mündet der Fluss Douro in den Atlantischen Ozean. Vorher durchfließt der Strom eine idyllische Berglandschaft, an deren Hängen sich kilometerlang Weinreben entlangziehen. Hier gedeihen die Trauben für den legendären Portwein, der von Porto aus seinen Siegeszug um die ganze Welt antrat.

Lissabon – die kosmopolitische Hauptstadt Portugals

An der Mündung des Flusses Tejo liegt Lissabon, die kosmopolitische Hauptstadt Portugals. Die Alfama ist das historische Stadtzentrum, deren Gebäude von der gotischen Kathedrale Sé überragt werden. Wer der Hafenmetropole einen Besuch abstattet, darf sich nicht einen Abstecher zum Kloster Mosteiro dos Jerónimos und zum mittelalterlichen Wachturm Torre de Belém entgehen lassen. Die Bauwerke sind nicht nur die Wahrzeichen von Lissabon. Seit 1983 werden Sie als Weltkulturerbe der Menschheit in der UNESCO-Liste geführt. Die beste Aussicht auf das Stadtgebiet haben Sie vom Aussichtspunkt Miradouro da Graça . Natürlich gehört eine Fahrt mit der historischen Straßenbahn „eléctricos“ zum Pflichtprogramm bei einem Hauptstadtbesuch. Kultstatus hat die legendäre Linie 28 erreicht, die zwischen dem Campo Ourique und Martim Moniz verkehrt. Nach einer Hafenrundfahrt durch den größten Naturhafen Europas lädt die Cocktailbar „Le Chat“ am Fluss Tejo zu einem Sundowner im Sonnenuntergang ein.

Inselfeeling auf Madeira und den Azoren

Gut vier Stunden dauert ein Direktflug von Frankfurt/M. auf die portugiesische Insel Madeira. Den Beinamen „Blumeninsel“ hat sich das vulkanische Eiland im Atlantischen Ozean redlich verdient. Steineichen- und Eukalyptuswälder ziehen sich an den Hängen der Berge entlang. Wanderwege folgen dem Verlauf der Levadas, einem jahrhundertealten Bewässerungssystem, das noch heute intakt ist. Nicht weniger reizvoll sind die Landschaften auf der Inselgruppe der Azoren, die 1.400 km vor der Küste des europäischen Festlandes im Atlantik liegt. Aktiver Vulkanismus formte die Landschaft auf den Azoren. Wenn Sie ein Ferienhaus in diesem Naturparadies mieten wollen, haben Sie auf der Hauptinsel São Miguel die größte Auswahl an Objekten.

Entdecken Sie in Ihrem Urlaub in Portugal die zahlreichen Facetten des Lands im äußersten Südwesten Europas und lassen Sie sich vom mediterranen Ambiente an der Atlantikküste verzaubern.